Mediterranean Stories
Die Magie Spaniens: Zwischen Wüstenwind, Gipfelstürmen und Jahrtausenden der Geschichte
Unsere Reisen durch Spanien sind weit mehr als nur Urlaube – sie sind eine fortlaufende Liebeserklärung an ein Land voller Kontraste, Farben und unendlicher Weiten. Über 15 Mal haben uns die Routen bereits auf die Kanaren geführt, wo wir die raue Wildheit von La Palma und das unberührte El Hierro erkundet haben. Ein absoluter Höhepunkt war dabei der majestätische Teide auf Teneriffa: Die Fahrt durch die mondartige Kraterlandschaft der Cañadas gipfelte im unvergesslichen Aufstieg zum windgepeitschten, stolzen Vulkangipfel hoch über dem Atlantik.
Auf dem spanischen Festland haben wir fast jede kulturhistorische Facette von Norden nach Süden erfahren. Unsere Route folgte zunächst der Mittelmeerküste, beginnend im Norden bei Roses und dem surrealen Künstlerort Cadaqués, der schon Salvador Dalí inspirierte. Vorbei an der Weltmetropole Barcelona zog es uns hinauf zum fast wahnwitzigen, wie von Riesenhand geformten Gebirge des Montserrat-Klosters. Weiter südlich passierten wir geschichtsträchtige Orte wie Tarragona, Reus, das wilde Ebro-Delta, Benicarló, Peñíscola, Benicàssim und Castellón, bis wir das pulsierende Valencia erreichten. Von dort ging die Reise über Gandia, Dénia, Calpe, Benidorm und das malerische Altea weiter nach Alicante, Murcia, Cartagena und Almería.
An der andalusischen Küste tauchten wir ein in das mediterrane Lebensgefühl von Nerja, Málaga und Marbella, blickten am Felsen von Gibraltar und Algeciras hinüber nach Afrika und erreichten in Tarifa den südlichsten, windumtosten Punkt Europas. Am wilden Atlantik entlang führte uns der Weg über Barbate, den geschichtsträchtigen Trafalgar-Turm bei Caños de Meca, Conil de la Frontera und schließlich in die 3000 Jahre alte Seefahrerstadt Cádiz.
Das Landesinnere offenbarte uns die monumentale Geschichte des Landes: Die stolzen ehemaligen Königsstädte Toledo, Ávila und Segovia wirkten wie steingewordene Zeugen der Vergangenheit. Wir wandelten durch die maurischen Paläste der Alhambra in Granada, spürten den Geist der jahrhundertealten Universität in Salamanca und reisten über Valladolid, Sevilla bis ins bezaubernde Córdoba mit seinem weltberühmten Säulenwald. Unvergesslich bleiben die spektakulären weißen Dörfer Andalusiens – allen voran das schwindelerregend über einer Schlucht thronende Ronda, gefolgt von Arcos de la Frontera, Zahara de la Sierra, Medina-Sidonia und dem wunderschönen Vejer de la Frontera.
Ein völlig anderes, raues und grünes Gesicht zeigte uns der Norden am Golf von Biscaya. Neben den eleganten Städten San Sebastián, Bilbao und Santander erlebten wir das maritime Flair von Gijón und der traumhaften Küste bei Llanes, ebenso wie das traditionsreiche Pamplona, in dessen engen Gassen man den Mythos des berühmten Stierlaufs förmlich noch spüren kann.



Doch erst die Naturlandschaften machen unsere Abenteuer komplett. Wir bezwangen die spektakulären, wilden Picos de Europa, wanderten durch die atemberaubende, tief in den Fels geschnittene Río-Cares-Schlucht und blickten ehrfürchtig auf das mächtige Felshorn des Naranjo de Bulnes. Wir durchquerten die Einsamkeit der Pyrenäen und erlebten die unendliche, karge Weite der Extremadura, die wir komplett von Nord nach Süd durchfahren haben. Abgerundet wurden diese Naturwunder durch den Nervenkitzel auf dem schmalen, in den Felswänden hängenden Camino del Rey und die surrealen, wie von Geisterhand gestapelten Karstfelsen im Naturpark El Torcal bei Antequera.
